06.11.2026 in Aktuell
B68 Projekt GmbH präsentiert innovatives Wohnprojekt in der Blücherstraße vor der
SPD-Stadtratsfraktion
Die Umwandlung von Gewerbeflächen zu Wohnraum ist eines der Instrumente gegen die Wohnraumknappheit und stand im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung der SPD-Stadtratsfraktion am 26. Oktober 2026. Es ist festzustellen, dass immer mehr Gewerbeflächen in Koblenz leer stehen und somit ein wachsendes Potential bieten. Zu Gast waren die Unternehmer Herr Sven Heisterhagen und Herr Paul Stein, die den Fraktionsmitgliedern eindrucksvoll ihr aktuelles Bauprojekt in der Blücherstraße (Projekt B68) vorstellten. Das Vorhaben beweist, dass die Kernsanierung und Umnutzung von gewerblichen Immobilien in eine hochattraktive Wohnimmobilie zum klassischen Neubau darstellen kann.
In der Blücherstraße entsteht derzeit ein modernes Wohnobjekt, das höchsten Ansprüchen gerecht wird. Die hervorragende Anbindung an die Innenstadt, Stadtbad sowie zahlreiche Stellplatzmöglichkeiten für Fahrzeuge, Nahversorgungsmöglichkeiten in unmittelbarer Umgebung machen das Objekt zu einem äußerst attraktiven Wohnort. Um der starken Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt gerecht zu werden, entstehen hierbei überwiegend kleinere Wohnungen. Zudem werden einige Wohneinheiten komplett barrierefrei realisiert.
Die SPD-Stadtratsfraktion erkundigte sich im Rahmen der Präsentation nach den konkreten Details der Umsetzung einer gewerblich genutzten Immobilie in Wohnraum und den Erfolgsfaktoren des Projekts. Herr Stein legte daraufhin dar, dass die Entscheidung für die Kernsanierung auch aus der Marktrealität heraus geboren wurde: Im städtischen Raum gäbe es derzeit schlichtweg kaum noch freie Flächen oder Möglichkeiten für Investitionen für neuen Wohnraum in attraktiver Stadtnähe.
Auf die Frage der Stadtratsfraktion, ob das Projekt nach der Fertigstellung auch rechnerisch wirtschaftlicher als ein vergleichbarer Neubau abschneide, gab Herr Stein einen kleinen Einblick in die Kalkulation. Er betone, dass die Baukosten maßgeblich durch den Einsatz eines eigenen Handwerkerteams sowie den strategischen Einkauf günstiger, aber hochwertiger Baustoffe optimiert werden konnten. Zukunftsweisend ist auch das energetische Konzept, da das Gebäude nach den neuesten, modernsten Energiestandards kernsaniert wird. Diese Faktoren tragen entscheidend dazu bei, dass die erfolgreiche Umsetzung die Weiternutzung von Bausubstanz sichert, sondern auch absolut konkurrenzfähig ist.
Die SPD-Stadtratsfraktion zeigte sich beeindruckt von dem Unternehmergeist und sieht in dem Projekt ein wichtiges Signal für die Koblenzer Stadtentwicklung. Die Umwandlung von Gewerbe- in Wohnraum zeigt neue Wege auf, um dringend benötigten, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
27.10.2026 in Aktuell
Das Ende einer mehr als sechs Jahrzehnte währenden Behelfslösung für die Jüdische Kultusgemeinde Koblenz ist in greifbare Nähe gerückt. Am vergangenen Montag, den 19. Oktober 2026, informierte Heribert Heinrich, Vorsitzender des Fördervereins Neue Synagoge für Koblenz e. V., die SPD-Ratsfraktion über den aktuellen Stand des historischen Bauvorhabens.
Wie Heinrich vor den Ratsmitgliedern ausführte, konnte der Förderverein eine solide Gesamtfinanzierung für das Großprojekt aufstellen. Maßgeblich dazu beigetragen haben finanzielle Zusagen des Bundes, des Landes Rheinland-Pfalz und der Kommune sowie zahlreiche private Spenden. Nachdem der Bauantrag bereits im September 2025 eingereicht wurde, steht nun der konkrete Zeitplan fest: Der Baubeginn ist für März 2027 projektiert, die Bauzeit soll voraussichtlich zwei Jahre betragen. Heinrich gab jedoch zu bedenken, dass unvorhersehbare Faktoren im Koblenzer Untergrund – wie etwa archäologische Funde oder Weltkriegsblindgänger – zu Verzögerungen führen könnten.
Seit 1947 nutzt die jüdische Gemeinde eine ehemalige Trauerhalle im Stadtteil Rauental als provisorischen Betsaal. Mit dem anstehenden Neubau geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung, an den historischen Bezugspunkt im Herzen der Altstadt zurückzukehren. Die einstige Synagoge im Bürresheimer Hof am Florinsmarkt war 1938 von den Nationalsozialisten verwüstet und 1944 bei Luftangriffen vollständig zerstört worden.
Die künftige Adresse des Neubaus in der Weißer Gasse wird zudem eine besondere Würdigung erfahren: Der dortige Bereich wird nach Dr. Heinz Kahn benannt – dem langjährigen, 2014 verstorbenen Vorsitzenden der Jüdischen Kultusgemeinde Koblenz und Überlebenden des Holocausts. Die Synagoge wird künftig die Anschrift „Heinz-Kahn-Platz 1“ tragen.
Die SPD-Ratsfraktion zeigte sich zutiefst dankbar für das unermüdliche Engagement Heribert Heinrichs und des gesamten Fördervereins für die positive Entwicklung des Projekts. Die Fraktion betonte, dass dieser Neubau ein starkes und sichtbares Zeichen für die Zukunft des jüdischen Lebens in Koblenz setzt, und blickt der Realisierung mit großer Zuversicht entgegen.
01.10.2026 in Aktuell
(die es gab)
Änderungen zur Baumschutzsatzung Koblenz
(die es gäben sollte)
28.09.2026 in Aktuell
SPD-Fraktion begrüßt den neuen Geschäftsführer zur strategischen Neuausrichtung und fordert stärkere Unterstützung von Bund und Land
Die Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum in Koblenz besitzt oberste Priorität. Um über neue Wege und Strategien zu beraten, besuchte Martin Kliesch, der neue Geschäftsführer der Koblenzer Wohnungsbaugesellschaft mbH (Koblenzer Wohnbau), die jüngste Sitzung der SPD-Stadtratsfraktion. Im Zentrum des intensiven Austauschs stand eine spürbare Kehrtwende in der Unternehmensphilosophie: Kliesch kündigte an, künftig „in viele Richtungen“ zu denken, um den drängenden Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt zu begegnen.
Während in der Vergangenheit oft einseitige Schwerpunkte gesetzt wurden, setzt die neue Geschäftsführung auf einen ganzheitlichen Mix an Maßnahmen. Neben dem klassischen Neubau stehen künftig auch der gezielte Ankauf bestehender Immobilien, die energetische und soziale Sanierung des eigenen Bestands. Auch die Umwandlung von leerstehenden Gewerbeflächen in modernen Wohnraum bleibt nicht ausgeschlossen. Jede dieser Optionen soll flexibel geprüft werden, um das übergeordnete Ziel – bezahlbare Mieten für die Koblenzer Bürgerinnen und Bürger – zügig zu erreichen.
Im Rahmen der Diskussion brachte die Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann einen kritischen Punkt ein: Die zu starke Ballung von sozial gefördertem Wohnraum an einzelnen Standorten sollte in der Zukunft überdacht werden. Geschäftsführer Martin Kliesch griff diesen Gedanken auf und präsentierte einen Lösungsansatz: Durch die gezielte Kombination mit frei finanziertem Wohnungsbau soll künftig eine gesunde gesellschaftliche Durchmischung in den Quartieren entstehen. Um solche zukunftsweisenden Vorhaben realisieren zu können, betonte Kliesch jedoch, sei auch die finanzielle Unterstützung durch u.a. die Stadt Koblenz notwendig.
Zudem differenzierte der Geschäftsführer klar zwischen sozialem und bezahlbarem Wohnraum. Die schiere Masse an Wohnungsanfragen, die die Koblenzer Wohnbau derzeit erreichen, können leider nicht mit genügend Angeboten befriedigt werden. Dass all diese Projekte nur mit massiver Förderung von Land und Bund zu stemmen sind, liege auf der Hand. Kliesch stellte klar, dass Fördermittel zwingend in Anspruch genommen werden müssen um Wohnungen in der Vermietung bezahlbar halten zu können. Staatliche Fördermittel müssen zwingend aufgestockt und bauliche Standards abgesenkt werden. Dies kann nur der Bund gemeinsam mit den Ländern umsetzen. Hier brauch es schnelle tragfähige Ergebnisse um wieder neuen Impuls am Wohnungsbau zu erzeugen. Allen Beteiligten ist bewusst, dass es sich hierbei um langfristige Aufgaben handelt. Dennoch bleibt die Erwartungshaltung in der Bevölkerung und der Politik hoch. Bezahlbares Wohnen ist und bleibt das Fundament für die Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger. In Koblenz bestehe hier zugegebenermaßen ein hoher Nachholbedarf. Aus Sicht der SPD-Fraktion steht deshalb fest: Bund und Land müssen die Wohnbauförderung dringend weiter verbessern, um den Kommunen den nötigen Spielraum zu geben. „Wir sind uns von Seiten der SPD-Ratsfraktion bewusst, dass Herr Kliesch keine goldenen Eier legen kann, aber wir nehmen ihm ab, dass er den festen Willen hat, die Wohnraumproblematik in Koblenz zu verbessern“, bekräftigte Marion Lipinski-Naumann das Vertrauen der Fraktion in die neue Führung. Zum Abschluss des konstruktiven Austauschs lobte Kliesch das große Engagement der SPD-Fraktion. Er betonte ausdrücklich, wie wichtig eine verlässliche und starke politische Unterstützung im Stadtrat für die erfolgreiche Umsetzung der anstehenden Projekte der Koblenzer Wohnbau ist.
Die SPD-Fraktion im Koblenzer Stadtrat setzt sich aktiv für die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Belange der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Koblenz ein. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer politischen Arbeit liegt traditionell auf der Sicherung und dem Ausbau von bezahlbarem und lebenswertem Wohnraum für alle Generation.
24.09.2026 in Aktuell
Das Karthäuser Ratsmitglied Thorsten Schneider (SPD) traf sich mit Baudezernent
Prof. Dr. Andreas Lukas, um aktuelle Themen auf der Karthause zu besprechen.
So wurden unter anderem verkehrsberuhigende Maßnahmen, die Rattenplage, der Spielplatz Norwichstraße, der Festungspark, die Baumaßnahme der Treppenanlagen und einiges mehr erörtert.
„Ich danke dem Baudezernent für den kurzfristigen Termin. Er hat zugesagt die besprochenen Themen aufzugreifen und verwaltungsintern abzufragen, wie die aktuellen Sachstände sind.
Folgendes konnte mir bereits sofort beantwortet werden:
Die Baumaßnahme ist in mehrere Bauabschnitte aufgeteilt. Zurzeit sind von den elf Teiltreppen sechs fast fertiggestellt und können mit provisorischen Holzgeländern genutzt werden, eine Treppe wird voraussichtlich noch dieses Jahr von der Stadt selbst fertiggestellt.
Die restlichen vier Treppen müssen nun leider neu ausgeschrieben werden.
Wenn ich weitere Informationen erhalten habe, werde ich zu den anderen Themen ebenfalls berichten“, so Ratsmitglied Schneider.