28.09.2026 in Aktuell
SPD-Fraktion begrüßt den neuen Geschäftsführer zur strategischen Neuausrichtung und fordert
stärkere Unterstützung von Bund und Land
Die Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum in Koblenz besitzt oberste Priorität. Um über
neue Wege und Strategien zu beraten, besuchte Martin Kliesch, der neue Geschäftsführer der
Koblenzer Wohnungsbaugesellschaft mbH (Koblenzer Wohnbau), die jüngste Sitzung der SPDStadtratsfraktion.
Im Zentrum des intensiven Austauschs stand eine spürbare Kehrtwende in der
Unternehmensphilosophie: Kliesch kündigte an, künftig „in viele Richtungen“ zu denken, um den
drängenden Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt zu begegnen.
Während in der Vergangenheit oft einseitige Schwerpunkte gesetzt wurden, setzt die neue
Geschäftsführung auf einen ganzheitlichen Mix an Maßnahmen. Neben dem klassischen Neubau
stehen künftig auch der gezielte Ankauf bestehender Immobilien, die energetische und soziale
Sanierung des eigenen Bestands sowie die Umwandlung von leerstehenden Gewerbeflächen in
modernen Wohnraum fest auf der Agenda. Jede dieser Optionen soll flexibel geprüft werden, um
das übergeordnete Ziel – bezahlbare Mieten für die Koblenzer Bürgerinnen und Bürger – zügig
zu erreichen.
Im Rahmen der Diskussion brachte die Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann einen
kritischen Punkt ein: Die zu starke Ballung von sozial gefördertem Wohnraum an einzelnen
Standorten sei ein Fehler der Vergangenheit gewesen. Geschäftsführer Martin Kliesch griff
diesen Gedanken auf und präsentierte einen Lösungsansatz: Durch die gezielte Kombination mit
privat investiertem Wohnungsbau soll künftig eine gesunde gesellschaftliche Durchmischung in
den Quartieren entstehen. Um solche zukunftsweisenden Vorhaben realisieren zu können,
betonte Kliesch jedoch, sei auch die finanzielle Unterstützung durch die Stadt Koblenz notwendig.
Zudem differenzierte der Geschäftsführer klar zwischen sozialem und bezahlbarem Wohnraum.
Die schiere Masse an Anfragen, die die Wohnbau derzeit erreicht, sei kaum noch zu bewältigen.
Dass all diese Projekte nur mit massiver Förderung von Land und Bund zu stemmen sind, liege
auf der Hand. Kliesch stellte klar, dass die Ausschöpfung staatlicher Fördertöpfe heutzutage eine
absolute Selbstverständlichkeit sein müsse – ein Bewusstsein, das in vielen Köpfen erst noch
Einzug halten müsse. Allen Beteiligten ist bewusst, dass es sich hierbei um langfristige Aufgaben
handelt. Dennoch bleibt die Erwartungshaltung in der Bevölkerung und der Politik hoch.
Bezahlbares Wohnen ist und bleibt das Fundament für die Zufriedenheit der Bürgerinnen und
Bürger. In Koblenz bestehe hier zugegebenermaßen ein hoher Nachholbedarf. Aus Sicht der
SPD-Fraktion steht deshalb fest: Bund und Land müssen die Wohnbauförderung dringend weiter
verbessern, um den Kommunen den nötigen Spielraum zu geben. „Wir sind uns von seitens der
SPD-Ratsfraktion bewusst, dass Herr Kliesch keine goldenen Eier legen kann, aber wir nehmen
ihm ab, dass er den festen Willen hat, die Wohnraumproblematik in Koblenz zu verbessern“,
bekräftigte Marion Lipinski-Naumann das Vertrauen der Fraktion in die neue Führung. Zum
Abschluss des konstruktiven Austauschs lobte Kliesch das große Engagement der SPD-Fraktion.
Er betonte ausdrücklich, wie wichtig eine verlässliche und starke politische Unterstützung im
Stadtrat für die erfolgreiche Umsetzung der anstehenden Projekte der Koblenzer Wohnbau ist.
Die SPD-Fraktion im Koblenzer Stadtrat setzt sich aktiv für die sozialen, wirtschaftlichen und
kulturellen Belange der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Koblenz ein. Ein besonderer
Schwerpunkt ihrer politischen Arbeit liegt traditionell auf der Sicherung und dem Ausbau von
bezahlbarem und lebenswertem Wohnraum für alle Generation.
24.09.2026 in Aktuell
Das Karthäuser Ratsmitglied Thorsten Schneider (SPD) traf sich mit Baudezernent
Prof. Dr. Andreas Lukas, um aktuelle Themen auf der Karthause zu besprechen.
So wurden unter anderem verkehrsberuhigende Maßnahmen, die Rattenplage, der Spielplatz Norwichstraße, der Festungspark, die Baumaßnahme der Treppenanlagen und einiges mehr erörtert.
„Ich danke dem Baudezernent für den kurzfristigen Termin. Er hat zugesagt die besprochenen Themen aufzugreifen und verwaltungsintern abzufragen, wie die aktuellen Sachstände sind.
Folgendes konnte mir bereits sofort beantwortet werden:
Die Baumaßnahme ist in mehrere Bauabschnitte aufgeteilt. Zurzeit sind von den elf Teiltreppen sechs fast fertiggestellt und können mit provisorischen Holzgeländern genutzt werden, eine Treppe wird voraussichtlich noch dieses Jahr von der Stadt selbst fertiggestellt.
Die restlichen vier Treppen müssen nun leider neu ausgeschrieben werden.
Wenn ich weitere Informationen erhalten habe, werde ich zu den anderen Themen ebenfalls berichten“, so Ratsmitglied Schneider.
22.09.2026 in Aktuell
Seit September hat Koblenz ein neues Hotel. Die Motel One Gruppe mit Sitz in München betreibt über 100 Hotels in Europa – und nun auch in der Koblenzer Löhrstraße.
Das Hotel hat 177 modern eingerichtete Design-Zimmer sowie großzügige öffentliche Bereiche.
Das Herzstück des Hauses befindet sich im fünften Obergeschoss. Hier finden die Hotelgäste und Koblenzer eine Lounge mit Bar, Frühstückbereich und einer großen Dachterrasse mit einem tollen Blick über die Dächer und Sehenswürdigkeiten von Koblenz.
„Wir freuen uns über jede Neueröffnung in Koblenz. Besonders im Tourismusbereich hat sich Koblenz hervorragend entwickelt. Die Initialzündung hierfür war sicherlich die Buga. Mit rund einer Million Übernachtungen ist der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Koblenz“, berichten die Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann, Anke Holl Sprecherin für Touristik und der wirtschaftspolitische Sprecher Thorsten Schneider.
04.09.2026 in Pressemitteilung
Erschreckender Weise ist das Gebäude des Kindergartens Zauberland in einen desolaten Zustand und wird schon nach 30 Jahren abgerissen. Erfreulicher Weise ist der Neubau schon in Planung. Die dafür vorgesehene Freifläche an der Grundschule Rübenach beherbergte in der vergangenen Zeit das so traditionsreiche Martinsfeuer in Rübenach.
Wie es mit dem Martinsfeuer in Rübenach weitergehen soll, wurde allerdings zu keinem Zeitpunkt thematisiert. Auf Anfrage durch die SPD-Ratsfraktion an die Verwaltung erfolgte nun die Antwort, dass man sich jetzt auf die Suche nach einem neuen Standort machen würde.
Die SPD-Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann mahnt an, dass diese Tradition nicht sterben darf: „Die leuchtenden Kinderaugen zum Martinsfeuer müssen erhalten bleiben. Eine Feuerschale kann hier keine Alternative sein.“
04.09.2026 in Pressemitteilung
Fraktionen von SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen bringen interfraktionellen Anfrage
zur Verbesserung der Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung in den Stadtrat ein
Langanhaltende Dürreperioden, steigende Temperaturen sowie ausgedehnte Phasen der
Trockenheit erhöhen das Risiko von Wald- und Vegetationsbränden in unserer Region
signifikant. Die Auswirkungen des Klimawandels sind zunehmend auch in Koblenz spürbar.
Obwohl die hiesige Waldbrandstatistik im Vergleich zu anderen Bundesländern weit
unterdurchschnittlich ausfällt, wiegt die steigende Gefahr dennoch schwer.
Marion Lipinski-Naumann, Fraktionsvorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion:
„Die zunehmenden Trockenphasen zeigen uns deutlich, dass wir beim Katastrophenschutz
nicht nachlassen dürfen. Koblenz braucht eine vorausschauende Planung, die alle Akteure
effektiv einbindet. Wir müssen jetzt handeln und potenzielle Schwachstellen frühzeitig
identifizieren, bevor es zu kritischen Situationen kommt.“
Um Brände effektiv zu bekämpfen, bedarf es moderner Taktiken und spezialisierter Technik. Mit
rund 58 Prozent verfügt Koblenz über einen hohen Anteil an Wald- und landwirtschaftlichen
Nutzflächen. Hinzu kommen die Uferbereiche von Rhein und Mosel sowie unwegsames
Gelände entlang von Bahntrassen, Bundesautobahnen und Bundesstraßen. Insbesondere die
Wälder sind durch die topografische Lage schwer zu befahren.
Stefan Otto, Fraktionsvorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion:
„Unsere topografische Lage mit den steilen Hängen an Rhein und Mosel sowie den dichten
Waldgebieten stellt die Feuerwehr vor enorme Herausforderungen. Eine effektive Bekämpfung
von Vegetationsbränden erfordert eine moderne, spezialisierte technische Infrastruktur und
optimale Anfahrtsbedingungen für die Einsatzkräfte.“
Um auf diese wachsende Bedrohung optimal vorbereitet zu sein, die Sicherheit der Bürgerinnen
und Bürger zu gewährleisten und den Schutz unserer Naturräume langfristig zu garantieren,
haben die Fraktionen von SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen eine umfassende
gemeinsame Anfrage für die kommende Sitzung des Stadtrates am 03.09.2026 eingereicht. Mit
dieser Initiative fordern die drei Fraktionen die Stadtverwaltung auf, den aktuellen Status der
Brand- und Katastrophenschutzpläne im Hinblick auf Vegetationsbrände offenzulegen.
Alexandra Kaatz, Fraktionsvorsitzende/r der Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen:
„Der Schutz unserer wertvollen Naturräume und Wälder ist in Zeiten der Klimakrise unser Ziel.
Nur durch eine enge Abstimmung von Forstwirtschaft, Feuerwehr und Katastrophenschutz
können wir ein zukunftssicheres Schutzkonzept auf den Weg bringen, dass unsere Umwelt und
die Menschen in Koblenz langfristig schützen.“
Die Fraktionsvorsitzenden betonen die Dringlichkeit des Vorhabens