
Seit Jahren wird die Freifläche am Koblenzer Wahrzeichen, dem Schängelbrunnen, mit
Handwerkerfahrzeugen beparkt. Dies führt immer wieder, gerade bei Koblenzer
Stadtführungen, zu Ärger, weil die Brunnenanlage in ihrer Gesamtheit nur teilweise
erkennbar ist. Ratsmitglied Fritz Naumann hat dies zum Anlass genommen, im Rahmen
einer Kleinen Anfrage an die Stadtverwaltung auf diesen Missstand deutlich aufmerksam
zu machen. Darüber hinaus fordert er eine zusätzliche Absperrung für die Brunnenanlage,
die den Blick auf das Denkmal freihält.
Verwaltungsseitig lehnte man die Absperrung leider ab, weil man die Pfostenanlage am
Willi-Hörter-Platz als ausreichend bezeichnet. Dennoch teilt man mit dem
sozialdemokratischen Ratsmitglied die Auffassung, dass eine ungehinderte Ansicht des
Wahrzeichens für jeden Touristen gegeben sein muss. Allerdings wurden einige
Sondergenehmigungen an Handwerkerfirmen ausgestellt, die für Renovierungsarbeiten
am historischen Rathausgebäude tätig sind. Die Straßenverkehrsbehörde hat Kontakt mit
dem Amt 65 (Zentrales Gebäudemanagement) aufgenommen und noch einmal darauf
hingewiesen, dass die Genehmigung nur zum Zweck des Be- und Entladens ausgestellt
wird. Aus gegebenem Anlass wird dieser Hinweis noch einmal wiederholt und an die
Firmen versandt.
„Der Missbrauch des Dauerparkens an dem Schängelbrunnen muss dauerhaft
unterbunden werden“, so Fritz Naumann. Des Weiteren will man genau beobachten, ob
dieses Parkverbot eingehalten wird, und bittet auch um die Mithilfe der Bürgerschaft, um
dies zu gewährleisten.
