01.10.2026 in Aktuell
(die es gab)
Änderungen zur Baumschutzsatzung Koblenz
(die es gäben sollte)
28.09.2026 in Aktuell
SPD-Fraktion begrüßt den neuen Geschäftsführer zur strategischen Neuausrichtung und fordert stärkere Unterstützung von Bund und Land
Die Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum in Koblenz besitzt oberste Priorität. Um über neue Wege und Strategien zu beraten, besuchte Martin Kliesch, der neue Geschäftsführer der Koblenzer Wohnungsbaugesellschaft mbH (Koblenzer Wohnbau), die jüngste Sitzung der SPD-Stadtratsfraktion. Im Zentrum des intensiven Austauschs stand eine spürbare Kehrtwende in der Unternehmensphilosophie: Kliesch kündigte an, künftig „in viele Richtungen“ zu denken, um den drängenden Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt zu begegnen.
Während in der Vergangenheit oft einseitige Schwerpunkte gesetzt wurden, setzt die neue Geschäftsführung auf einen ganzheitlichen Mix an Maßnahmen. Neben dem klassischen Neubau stehen künftig auch der gezielte Ankauf bestehender Immobilien, die energetische und soziale Sanierung des eigenen Bestands. Auch die Umwandlung von leerstehenden Gewerbeflächen in modernen Wohnraum bleibt nicht ausgeschlossen. Jede dieser Optionen soll flexibel geprüft werden, um das übergeordnete Ziel – bezahlbare Mieten für die Koblenzer Bürgerinnen und Bürger – zügig zu erreichen.
Im Rahmen der Diskussion brachte die Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann einen kritischen Punkt ein: Die zu starke Ballung von sozial gefördertem Wohnraum an einzelnen Standorten sollte in der Zukunft überdacht werden. Geschäftsführer Martin Kliesch griff diesen Gedanken auf und präsentierte einen Lösungsansatz: Durch die gezielte Kombination mit frei finanziertem Wohnungsbau soll künftig eine gesunde gesellschaftliche Durchmischung in den Quartieren entstehen. Um solche zukunftsweisenden Vorhaben realisieren zu können, betonte Kliesch jedoch, sei auch die finanzielle Unterstützung durch u.a. die Stadt Koblenz notwendig.
Zudem differenzierte der Geschäftsführer klar zwischen sozialem und bezahlbarem Wohnraum. Die schiere Masse an Wohnungsanfragen, die die Koblenzer Wohnbau derzeit erreichen, können leider nicht mit genügend Angeboten befriedigt werden. Dass all diese Projekte nur mit massiver Förderung von Land und Bund zu stemmen sind, liege auf der Hand. Kliesch stellte klar, dass Fördermittel zwingend in Anspruch genommen werden müssen um Wohnungen in der Vermietung bezahlbar halten zu können. Staatliche Fördermittel müssen zwingend aufgestockt und bauliche Standards abgesenkt werden. Dies kann nur der Bund gemeinsam mit den Ländern umsetzen. Hier brauch es schnelle tragfähige Ergebnisse um wieder neuen Impuls am Wohnungsbau zu erzeugen. Allen Beteiligten ist bewusst, dass es sich hierbei um langfristige Aufgaben handelt. Dennoch bleibt die Erwartungshaltung in der Bevölkerung und der Politik hoch. Bezahlbares Wohnen ist und bleibt das Fundament für die Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger. In Koblenz bestehe hier zugegebenermaßen ein hoher Nachholbedarf. Aus Sicht der SPD-Fraktion steht deshalb fest: Bund und Land müssen die Wohnbauförderung dringend weiter verbessern, um den Kommunen den nötigen Spielraum zu geben. „Wir sind uns von Seiten der SPD-Ratsfraktion bewusst, dass Herr Kliesch keine goldenen Eier legen kann, aber wir nehmen ihm ab, dass er den festen Willen hat, die Wohnraumproblematik in Koblenz zu verbessern“, bekräftigte Marion Lipinski-Naumann das Vertrauen der Fraktion in die neue Führung. Zum Abschluss des konstruktiven Austauschs lobte Kliesch das große Engagement der SPD-Fraktion. Er betonte ausdrücklich, wie wichtig eine verlässliche und starke politische Unterstützung im Stadtrat für die erfolgreiche Umsetzung der anstehenden Projekte der Koblenzer Wohnbau ist.
Die SPD-Fraktion im Koblenzer Stadtrat setzt sich aktiv für die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Belange der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Koblenz ein. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer politischen Arbeit liegt traditionell auf der Sicherung und dem Ausbau von bezahlbarem und lebenswertem Wohnraum für alle Generation.
24.09.2026 in Aktuell
Das Karthäuser Ratsmitglied Thorsten Schneider (SPD) traf sich mit Baudezernent
Prof. Dr. Andreas Lukas, um aktuelle Themen auf der Karthause zu besprechen.
So wurden unter anderem verkehrsberuhigende Maßnahmen, die Rattenplage, der Spielplatz Norwichstraße, der Festungspark, die Baumaßnahme der Treppenanlagen und einiges mehr erörtert.
„Ich danke dem Baudezernent für den kurzfristigen Termin. Er hat zugesagt die besprochenen Themen aufzugreifen und verwaltungsintern abzufragen, wie die aktuellen Sachstände sind.
Folgendes konnte mir bereits sofort beantwortet werden:
Die Baumaßnahme ist in mehrere Bauabschnitte aufgeteilt. Zurzeit sind von den elf Teiltreppen sechs fast fertiggestellt und können mit provisorischen Holzgeländern genutzt werden, eine Treppe wird voraussichtlich noch dieses Jahr von der Stadt selbst fertiggestellt.
Die restlichen vier Treppen müssen nun leider neu ausgeschrieben werden.
Wenn ich weitere Informationen erhalten habe, werde ich zu den anderen Themen ebenfalls berichten“, so Ratsmitglied Schneider.
22.09.2026 in Aktuell
Seit September hat Koblenz ein neues Hotel. Die Motel One Gruppe mit Sitz in München betreibt über 100 Hotels in Europa – und nun auch in der Koblenzer Löhrstraße.
Das Hotel hat 177 modern eingerichtete Design-Zimmer sowie großzügige öffentliche Bereiche.
Das Herzstück des Hauses befindet sich im fünften Obergeschoss. Hier finden die Hotelgäste und Koblenzer eine Lounge mit Bar, Frühstückbereich und einer großen Dachterrasse mit einem tollen Blick über die Dächer und Sehenswürdigkeiten von Koblenz.
„Wir freuen uns über jede Neueröffnung in Koblenz. Besonders im Tourismusbereich hat sich Koblenz hervorragend entwickelt. Die Initialzündung hierfür war sicherlich die Buga. Mit rund einer Million Übernachtungen ist der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Koblenz“, berichten die Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann, Anke Holl Sprecherin für Touristik und der wirtschaftspolitische Sprecher Thorsten Schneider.
04.09.2026 in Pressemitteilung
Erschreckender Weise ist das Gebäude des Kindergartens Zauberland in einen desolaten Zustand und wird schon nach 30 Jahren abgerissen. Erfreulicher Weise ist der Neubau schon in Planung. Die dafür vorgesehene Freifläche an der Grundschule Rübenach beherbergte in der vergangenen Zeit das so traditionsreiche Martinsfeuer in Rübenach.
Wie es mit dem Martinsfeuer in Rübenach weitergehen soll, wurde allerdings zu keinem Zeitpunkt thematisiert. Auf Anfrage durch die SPD-Ratsfraktion an die Verwaltung erfolgte nun die Antwort, dass man sich jetzt auf die Suche nach einem neuen Standort machen würde.
Die SPD-Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann mahnt an, dass diese Tradition nicht sterben darf: „Die leuchtenden Kinderaugen zum Martinsfeuer müssen erhalten bleiben. Eine Feuerschale kann hier keine Alternative sein.“