SPD Fraktion informierte sich über Europa-Brücke

Veröffentlicht am 23.04.2013 in Pressemitteilung

Auf Initiative und unter Leitung ihrer Fraktionsvorsitzenden, Marion Lipinski-Naumann, informierte sich die SPD-Ratsfraktion vor Ort über den Zustand der Europa-Brücke. Abteilungsleiter Peter Schwarz vom Tiefbauamt, der für die Unterhaltung und Sanierung der Brücken in Koblenz verantwortlich ist, führte die Fraktionsmitglieder ins Innere der Brücke, die aus zwei nebeneinanderliegenden Brücken besteht. „Es ist schon beeindruckend einmal in der Realität das zu sehen und erklärt zu bekommen, was uns bisher in den Ratsgremien nur in Form von Vorlagen beschäftigte“, erklärte die Fraktionsvorsitzende Lipinski Naumann.

Sehr anschaulich wurden den Ratsmitgliedern die Brückenschäden und die zu treffenden Maßnahmen dargelegt. Nach Aussagen von Herrn Schwarz sei die Stadt Koblenz bisher die einzige Stadt in Deutschland, die einen umfassenden Masterplan „Brücken“ erarbeitet habe. Deswegen interessierten sich viele andere Städte aus dem In- und Ausland für die Arbeiten, die unter der Federführung des Ingenieurs Schwarz bisher erstellt wurden. Mit Unterstützung wissenschaftlicher Institute, die über Standleitungen permanent entsprechende Messergebnisse erhalten und auswerten, konnte ein neues Sanierungskonzept für die Europabrücke erstellt werden. „Wir mussten alles tun, damit eine Sanierung der Europa Brücke, die das am meisten frequentierte Straßenstück in Deutschland ist, nicht zu einer großen Verkehrsbeeinträchtigung oder gar Sperrung der Brücke führt“, so Abteilungsleiter Peter Schwarz. Zur Freude der Ratsmitglieder konnte er darlegen, wie die ursprünglich geschätzten Kosten von rund 30 Mio. € auf eine Größenordnung von 3 Mio. € gesenkt werden konnte. „Die städtischen Mitarbeiter haben bisher einen tollen Job gemacht und dies sollte allseits anerkannt und gewürdigt werden“, erklärte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD Ratsfraktion Gerhard Lehmkühler. Letztlich erfreulich waren auch die Informationen, die zu dem Bereich der Vorlandbrücke auf Lützeler Seite gegeben wurden. Insbesondere Ratsfrau Anita Weis hat sich in der Vergangenheit immer wieder für die Belange der Grundschule Lützel eingesetzt. Zwar kann der Wegfall der Sporthalle unter der Vorlandbrücke nicht aus Mitteln der Brückensanierung finanziert werden – die Halle wurde nachweislich nach der Herstellung der Brücke unter dieser gebaut - , aber der Schulbetrieb soll so wenig wie möglich beeinträchtigt werden. So sollen mit Baubeginn im nächsten Jahr große Fertigbetonteile mit der Bahn angeliefert werden, die dann vor Ort montiert und mit Ortbeton vergossen würden. Laut Aussage von Herrn Schwarz werden während der dringend notwendigen Sanierungsarbeiten ständig 2 Fahrspuren stadteinwärts dennoch erhalten beleiben. „Nach dem, was wir aufgrund der Besichtigung in Erfahrung bringen konnten, sind die Mitarbeiter der Stadtverwaltung bei der dringend notwendigen Sanierung der Europa Brücke in allen Belangen auf einem sehr guten Weg. Es ist zu hoffen, dass dies bei anderen Sanierungen, insbesondere der der Paffendorfer Brücke, ebenso sein wird“, so Lipinski-Naumann und Gerhard Lehmkühler bei ihrem abschließenden Resümée.