Bereits bei den Haushaltsberatungen 2007 hatte SPD-Vorsitzender Christian Altmaier im Stadtrat für Gelder gekämpft, die den Ausbau der Rübenacher Straße und die Errichtung des Gehweges zwischen "Im Acker" und "Am Metternicher Bahnhof" möglich machen sollten. Damals wurde durch Baudzernent Martin Prümm (CDU) im Haupt- und Finanzausschuss berichtet, dass keine Mittel erforderlich seien, es müssten noch Grundstücke gekauft werden, "40.000,- EUR reichen aus."
Als nun die Anwohner im Laufe des Jahres 2007 berechtigt ihren Forderungen gegenüber Oberbürgermeister Eberhard Schulte-Wissermann zum Ausdruck brachten, wusste dessen Pressesprecher Thomas Knaack öffentlich zu verkünden, dass im Haushalt keine Mittel gefordert worden seien, aber die Verwaltung werde für den Haushalt 2008 die Gelder anmelden.
"Das ist unzutreffend, unsere Forderung bestand 2007, wurde aber von der Verwaltung abgelehnt. Aber wir werden für 2008 die Mittel von rund 300.000,- EUR einfordern und damit die Ausführung der Planungen möglich machen," bekräftigt Altmaier die SPD-Forderung. "Wir wollen den Gehweg, gleichwohl müssen die Anlieger wissen, dass auch Ausbaubeiträge zu erheben sind."
SPD-Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann ergängt: "Der Gehweg in der Rübenacher Straße ist eine unendliche Geschichte gewesen, die mit Luxus-Planungen begann und erst in den letzten Jahren auf ein Mindestmaß an Planungen und Flächenverbrauch - auch an privaten Grundstücken - beendet worden ist."
Ferner wurden auf Anregung der SPD durch den städtischen Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen nunmehr erste Bereiche in Metternich im Rahmen des Masterplan Grün2011plus gestaltet: Der Verkehrskreisel Rübenacher Straße und die Kreuzung Bubenheimer Weg/ Trierer Straße.
"Ergebnisse der Ideenschmiede2009 der SPD Koblenz," weiß Bernd Loch, stv. Vorsitzender der SPD Metternich zu berichten, "denn uns war dort aufgefallen, dass man die Bereiche optimieren könnte. Ein Dank an die Stadt und den EB67."