Presseartikel des wirtschaftspolitischen Sprechers der SPD-Fraktion Jürgen Zahren zum Thema Bürgerinitiative „Zentralpark“
Presseartikel des wirtschaftspolitischen Sprechers der SPD-Fraktion Jürgen Zahren zum Thema Bürgerinitiative „Zentralpark“
Die Initiatoren der Bürgerinitiative „Zentralpark“ müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, dass sie eine Bewegung in Gang gesetzt haben, die nun die gesamte Innenstadt schlecht macht. Da wird von einem FPD-Mitglied aus Gründe der Parteiräson in einem Aufwasch der Görresplatz, Jesuitenplatz und der Münzplatz schlecht geredet, um einen Zentralpark zu begründen und das noch von einem Stadtführer, der eigentlich positiv für seine Stadt eintreten soll. Da wird die Schlossstrasse als völlig verödet und das Schloss als trist und grau getüncht dargestellt und der Eindruck erweckt, dass es in der Stadt nur Ramschläden und Kargheit gibt. Damit wird auch noch unzulässigerweise ein Rückgang der Gewerbesteuer begründet, wobei die Leserbriefschreiberin anscheinend nicht darüber informiert wurde, dass die Hohen Einnahmen der Gewerbesteuer in 2006 auf hohen Sonderzahlungen beruhten.
Wenn man diese Leserbriefe liest, hat man den Eindruck, wir würden in einer Ruhrgebietsstadt mit verödeten Platzen, Ramschläden und ohne Grün wohnen. Ob das im Interesse unseres gesamten Einzelhandels ist, wage ich zu bezweifeln „Die Geister, die ich rief“! Ich erhoffe mir, dass mit der Vorstellung des Ergebnisses des Wettbewerbs Anfang Januar wieder Sachlichkeit in die Diskussion einfließt. Alles andere würde der Stadt schaden.
Jürgen Zahren
Wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion