SPD-Fraktion hatte ins Haus Metternich eingeladen und über Kunst und Kultur zur BUGA2011 informiert.
Einen Stein ins Wasser wollte Christian Altmaier, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion werfen, um die Bundesgartenschau 2011 auch zur Kultur-Schau werden zu lassen. Daher hatte die SPD-Fraktion ins Künstlerhaus Metternich gebeten und viele Kunst- und Kulturschaffende -und Interessierte folgten der Einladung.
"Wir haben die einmalige Chance, unsere Stärken als Kulturstadt zu bündeln und zum Jahr 2011 und hoffentlich darüber hinaus, zu entwickeln," betonte Altmaier, "denn wir haben sehr viel zu bieten, nur arbeitet jeder für sich allein." So hob er hervor, dass das Thema Weltkulturerbe wichtig sei, philosphierte dabei auch über "Welt-Kultur" und die Möglichkeiten des Themas Rheinromantik - als Teile der BUGA2011.
BUGA-Geschäftsführer Hanspeter Faas verdeutlichte denn auch, dass Natur und Kultur einen hohen Stellenwert haben werden. Als Geschäftsführer der BUGA05 in München wusste er zu berichten, dass Kunst kein Zufallskonzept sein darf. Daher plädierte er für die Einrichtung eines Kuratoren-Teams, um Kunst und Kultur auf der BUGA2011 qualitativ hochwertig zu präsentieren: Mit Künstlern der Region und darüber hinaus. "Die Kunst muss fachlich sauber begleitet werden."

Außerdem hob Faas hervor, dass die BUGA in München in 164 Ausstellungstagen mehr als 5.000 Veranstaltungen durchgeführt hatte. Auch hier will die BUGA2011 anknüpfen. Auch interessierten Laiengruppen aus Theater und Musik die Möglichkeit der Präsentation geben. Ebenso werden auch Bühnenstars auf der Gartenschau ein Gastspiel haben - aus allen Bereichen der Musik.
Wie sich das Leitthema der BUGA2011 gestalten wird, vermag Ulrike Kirchner (Leiterin Ausstellung- und Veranstaltungskonzeption) heute noch nicht zu sagen. "Aber wir nähern uns, über die Flüsse kamen wir und sind nun bei einem Arbeitstitel 'Innere Landschaften'." Dies solle auch die BUGA in der Stadtmitte widerspiegeln.
Aus der Mitte der Versammlung gab es auch viele Anregungen, das Interesse an der BUGA2011 ist offenkundig groß. Beteiligungsmöglichkeiten wurden nachgefragt und sowohl die BUGA-Vertreter, als auch die SPD sicherten zu, gerne Ansprechpartner zu sein.
"Wir müssen gemeinsam diese BUGA zu einer Bürger-Bewegung machen, sie in die Herzen der Koblenzer tragen," verstärkte Altmaier sein Bild vom Stein ins Wasser. Dessen Kreise wurden erwidert, wohl nicht nur an diesem Abend, sondern auch darüber hinaus.
Den Reigen der guten Ideen beendete Kultur-Staatssekretär Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig. Als einer der Macher des Weltkulturerbe Mittelrhein, zeigte er auf, dass mit der Landesgartenschau 2008 in Bingen und der BUGA2011 das Welterbe aufgewertet werde und zeigte sich erfreut, "dass die BUGA keine Kopfplanung von oben nach unten ist, sondern sie auch Ideen von unten nach oben zulässt."
Die SPD Koblenz wird auch weiterhin die BUGA2011 positiv begleiten und zu Veranstaltungen einalden. Informationen hierzu im Internet: www.spd-koblenz.de