Raiskin hält nun den Taktstock bei der "Rheinischen" in Händen
Daniel Raiskin ist der neue Chefdirigent der Rheinischen Philharmonie in Koblenz. Er wird ab dem 1. August 2005 den Taktstock der "Rheinischen" in Händen halten. "Wir freuen uns, dass das für Koblenz so wichtige Staatsorchester nun einen Nachfolger für Shao-Chia Lü hat," kommentiert der kulturpolitische Sprecher der SPD im Koblenzer Stadtrat, Christian Altmaier, die gute Nachricht.
Der Niederländer russischer Herkunft ist ein international anerkannter Bratschist und aufstrebender Dirigent. 1970 wurde Raiskin in St. Petersburg geboren.
Auch wenn Raiskin zunächst seinen Schwerpunkt auf Sinfoniekonzerten legen wird, muss den Besuchern des Koblenzer Stadttheaters nicht Bange sein, da hierfür mit Anton Marik ein hervorragender Operndirigent zur Verfügung steht. "Auch in der kommenden Spielzeit wird das Orchester mit 67 Musikern wieder hervorragende Leistungen bringen."
In der Rhein-Zeitung begrüßen auch Intendant Rainer Neumann, als auch Orchestervorstand Niko Maler die Entscheidung für Daniel Raiskin. Maler dankt besonders Stadt und Land, dass die Meinung der Musiker mit entscheidenden Einfluss auf die Auswahl hatte. Die internationalen Kontakte Raiskins hebt Intendant Neumann hervor, die die "Rheinische" nach vorne bringen werden.
Am 23. September 2005 wird Daniel Raiskin erstmals als Chef am Pult stehen und in der "guten Stube der Stadt", der Rhein-Mosel-Halle, ein erstes Konzert geben.
Mit der Spielzeit 2006/2007 wird Raiskin dann auch erstmals selbst Akzente im Spielplan setzen können. "Die Freunde der Kultur in Koblenz können sich über den Ausgang der Stellenbesetzung freuen," so Altmaier zuversichtlich.