Notärztliche Versorgung auf der rechten Rheinseite

Veröffentlicht am 21.02.2003 in Anträge und Anfragen

Antrag vom: 13.01.2003
Ratssitzung vom: 21.02.2003

Der Stadtrat möge beschließen:

Die Verwaltung wird beauftragt,

für die rechte Rheinseite ein Konzept zur notärztlichen Versorgung zu erarbeiten.

Begründung:
Aufgrund der topographischen Lage gab es für Koblenz schon immer Probleme, eine von der Bevölkerung geforderte optimale notärztliche Versorgung zu garantieren. Zwar wird immer wieder davon gesprochen, dass in der Regel eine rasche notärztliche Versorgung gegeben sei, obwohl sich sämtliche Einrichtungen (Krankenhäuser, Notärzte, Rettungsstellen, Fahrzeuge) auf der linken Rheinseite befinden. Allerdings kommt es gerade in Verkehrsspitzenzeiten oder bei besonderen Verkehrssituationen immer wieder zu Verzögerungen, die Leib und Leben gefährden. Daran wird sich auch nach Beendigung der Baumaßnahmen an der Pfaffendorfer Brücke nur marginal etwas ändern.
Aufgrund dieser Ausgangssituation wurden bereits in den 80iger Jahren Lösungsvorschläge erarbeitet und mit der Stationierung eines Rettungswagens im Jahre 1989 in Ehrenbreitstein umgesetzt. Auch ein ortsansässiger Arzt wurde als Notarzt bestellt und konnte somit in Zusammenarbeit mit dem Rettungswagen zum Einsatz kommen.
Seit geraumer Zeit gibt es weder den Rettungswagen noch den Notarzt auf der rechten Rheinseite. Berücksichtigt man, dass eine Reihe von zusätzlichen Baugebieten auf der rechten Rheinseite geschaffen werden, so ist eine rasche Lösung umso dringender.
Bei der Erarbeitung eines Lösungskonzeptes sollte auch an eine Kooperation mit Nachbarkreisen gedacht werden ( z.B. Notarzt und Rettungswagen in Lahnstein).