Kulturbau: Mit den Füßen abgestimmt

Veröffentlicht am 24.06.2013 in Pressemitteilung

Am Eröffnungswochenende kamen fast 15.000 Besucher in das neue Wahrzeichen von Koblenz

Mit einem Reigen der Vor-Eröffnungen machten die Verantwortlichen den Koblenzern und den Menschen der Region große Lust den "Kulturbau" auf dem Zentralplatz persönlich in Augenschein zu nehmen. Sie machten reichlich Gebrauch vom "Tag der offenen Tür", der auf Anregung der SPD zum "Bürgerfest" wurde: Von Donnerstag bis Sonntag kamen fast 15.000 Besucher in das neue Wahrzeichen von Koblenz.

"Die Bürger stimmen mit den Füßen ab", so kommentiert der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Gerhard Lehmkühler das Geschehen, "nicht Unterschriftenlisten und fragwürdige Umfragen zählen, sondern das Ergebnis und die Resonanz. Beides ist für Koblenz ein Glücksfall." Die Stadt habe in der letzten Dekade eine so rasante Entwicklung gemacht, nicht nur durch die Bundesgartenschau 2011, vielmehr durch eine Reihe guter Einzelentscheidungen. Die Liste ist lang: Neubau Bahnhofplatz, Neubau Musik- und Volkshochschule, Sanierung der Schulen, Umgestaltung der Rhein-Mosel-Halle, außerdem eine Reihe von Neugestaltungen von Straßen und Plätzen.

"Der Kulturbau ist ein Schlussstein in der umfassendsten Stadtsanierung seit dem Wiederaufbau, keine westdeutsche Stadt hat eine so intakte Infrastruktur, wo man vom Bahnhof zu den touristischen Landmarken an den Flussufern über fast ausschließlich neue Wege gehen kann", freut sich Marion Lipinski-Naumann, die Fraktionsvorsitzende der SPD. Über 15.000 Besuche konnten die Verantwortlichen im Kulturbau zählen. Über 400 Neuanmeldungen in der Bibliothek konnten verzeichnet werden. "Die Koblenzer und die Menschen der Region nehmen den Kulturbau an", so der kultur- und tourismuspolitische Sprecher der SPD, Christian Altmaier, "wir liegen mit dem 'Romanticum' und dem Mittelrhein-Museum am Puls der Zeit. So inszeniert man Kunst und Rhein-Romantik." Beide Einrichtungen hatten bis Sonntagabend rund 2.500 Besucher. Hierbei mussten aber 6,- EUR für den Eintritt als Sondertarif gezahlt werden. "Das Angebot stimmt, die Erlebniswelt 'Romanticum' überzeugt, das Mittelrhein-Museum überrascht, da viele Kunstwerke erst jetzt so richtig zur Geltung kommen.

"Eigentlich sollte nur ein rotes Band durchschnitten werden, das am Ende von Staatssekretär David Langner und Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig (beide SPD) unter tatkräftiger Mitwirkung von Rainer-Maria Schäfer (Strabag), sowie den Projektverantwortlichen Jürgen Czielinski und Albert Diehl durchschnitten wurde. Doch die SPD regte an, neben den Festreden auch ein Bürgerfest zur Eröffnung durchzuführen. Kurzerhand wurde diese Idee in die Tat umgesetzt und so feierten Koblenz seine "Neue Mitte", mit Augenmaß und wenig Pomp, da der Kulturbau selbst der "Stargast" war. "Wir danken den Beschäftigten von Bibliothek, Mittelrhein-Museum und Koblenz-Touristik, sowie des Projektbüro Zentralplatz, die in den vergangenen Monaten und insbesondere am Eröffnungswochenende wirklich eine tolle Leistung gezeigt haben. Die Koblenzer können Stolz sein, auf so viel Engagement und Einsatz und wir hoffen, dass sie den Kulturbau nunmehr ebenso ins Herz der Stadt schließen, wie wir es seit Anfang an getan haben", so die drei SPD-Fraktionsmitglieder in einer Presseaussendung.