Als im Jahr 1948 die Ministerpräsidenten der Westländer auf Einladung des Koblenzers und Ministerpräsidenten Peter Altmeier auf dem Rittersturz bei Koblenz tagten, um die Frankfurter Dokumente der West-Alliierten zu beraten, da wurde ein Stück Deutsche Geschichte geschrieben. "Mit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland ist Koblenz somit eng verwoben," bemerkt der Koblenzer SPD-Vorsitzende Christian Altmaier. 60 Jahre nach der Konferenz der Ministerpräsidenten, trafen sich nun die Vorsitzende der SPD-Fraktion Marion Lipinski-Naumann, Oberbürgermeister Dr. Eberhard Schulte-Wissermann und viele SPD-Stadtratsmitglieder am Aussichtspunkt über dem Oberwerth.
Gemeinsam begrüßten sie die Neugestaltung des Rittersturzes rund um das Denkmal zur Erinnerung an die Konferenz der Ministerpräsidenten. Der beliebte Platz im Koblenzer Stadtwald wurde nicht zuletzt auf Initiative der SPD neu hergerichtet. "Der Eigenbetrieb Grünflächen -und Bestattungswesen hat gute Arbeit geleistet," bestätigen Fraktionschefin Marion Lipinski-Naumann und der umweltpolitische Sprecher Gerhard Lehmkühler.
Mit einem Glas Sekt stießen die Sozialdemokraten auf 60 Jahre Rittersturz-Konferenz und Neugestaltung an, welchen Ratsherr Manfred Bastian stiftete. Hierbei rief Oberbürgermeister Dr. Eberhard Schulte-Wissermann in Erinnerung, dass sich die SPD traditionell zum Jahrestag der Rittersturz-Konferenz vor Ort versammelt hat. "Vor 30 Jahren, im Jahr 1978, begingen wir eine Feierstunde mit den Spitzen der rheinland-pfälzischen SPD, hier auf dem Rittersturz."