Nach über 15 Jahren gelingt es, dass ein spezielles Angebot für unsere Gäste angeboten wird. Schwierige Verhandlungen liegen hinter dem Team der Koblenz-Touristik. Dank der Hartnäckigkeit von Romy Zahren, die auch den ÖPNV mit einbinden konnte.
Koblenz hatte eine lange Vorlaufzeit, um auch als touristische Destination in der oberen Liga mitzuspielen. Nicht zuletzt durch die Bundesgartenschau konnten wir uns neu positionieren. Nach dem BUGA-Erfolg, an dem im Stadtrat mittlerweile ja alle mitgewirkt zu haben glauben, ist die Koblenz-Card neben dem Kulturbau mit dem Romanticum ein weiteres Produkt, um Gäste auch zu einem längeren Aufenthalt zu bewegen. Darum geht es nämlich!
Es entlarvt ein wenig die Geisteshaltung, wenn man nur an Verluste denkt, aber die Chancen völlig ausblendet: Wird es ein Mehr an Besuchen in den sehenswerten Ausstellungen unserer Museen geben? Erleben die Gäste unser wundervolles Theater? Tauchen die Gäste ein in die Erlebniswelt der Rheinromantik im Romanticum im Kulturbau?
Bislang sind es nur die touristischen Landmarken die aufgesucht werden, die Verweildauer muss aber ausgeweitet werden, damit die Gäste mehr Geld in Koblenz ausgeben. Daher war es eine gute Entscheidung für die Koblenz-Card.
Die Meinung der BIZ zur Koblenz-Touristik ist ja bekanntlich Ablehnung, insofern verwundert die Enthaltung. Diese Fraktion muss sich entscheiden, ob sie Koblenz gestalten wollen oder in ihrem Dagegen-Dogma verharren.
Wir haben als Koblenzer viel erreicht, die Stadt hat sich glänzend entwickelt. Keine westdeutsche Stadt hat eine so vorzeigbare Alt- und Innenstadt, viele Grünanlagen sind gepflegt, Straßen und Gehwege, wie etwa die Einkaufsstraßen sind neu gepflastert. Werben wir mit unseren Stärken und hören wir auf ständig die Schwächen zu betonen. Diese sollten wir im Stillen abstellen.
Christian Altmaier,
Kultur- und Tourismuspolitischer Sprecher SPD-Fraktion