Kevag wollte Busanbindung Brentanostraße während der Bauarbeiten auf der Brentanostraße einschränken
Busbenutzer hätten 1 Kilometer zur nächsten Haltestelle gehen müssen.
Die SPD-Ortsvereinsmitglieder Marion Mühlbauer und Eike Kurz hatten keine erfreuliche Auskunft für die Busbenutzer der Oberen Brentanostraße erhalten.
Da auf der Brentanostraße noch wichtige Kanalbauarbeiten durchgeführt werden müssen, wird der Durchgangsverkehr für 50 Werktage incl. Samstags (also ca.8,33 Wochen) gesperrt und der Verkehr durchs Mühlental umgeleitet.
Entgegen der Vorstellung im Fachausschuss, an der Ecke Brentanostraße/Im Schild eine Wendemöglichkeit für Busse zu installieren, (ein Einweiser würde mehr Kosten verursachen) wurde von dieser Möglichkeit Abstand genommen und ohne die zuständigen Gremien zu informieren, von Bauleitung und Kevag beschlossen, die Haltestellen auf der Brentanostraße/In der Strenge zu schließen.
Trotz vieler Telefonate mit der Kevag, der Bauleitung und dem Baudezernenten wurde von dem Vorhaben nicht abgewichen, sondern die Fahrplanänderungen an den Haltestellen ausgehangen.
Von Ratsmitglied Eike Kurz und Ratskandidatin Marion Mühlbauer wurde die Installation einer Kamera an den Bussen und auf die bereits vor einem Jahr erprobte Möglichkeit, einen Einweiser zu beschäftigen, mehrmals hingewiesen. Jedoch ohne positives Ergebnis. Weder die Kevag noch der Eigenbetrieb Stadtentwässerung hatten Verständnis oder Lösungsmöglichkeiten, geschweige Ideen aufgezeigt. Nachdem die SPD-Fraktion eine Sondersitzung des Fachausschusses beantragte, den Oberbürgermeister, die Bundestagsabgeordnete Ursula Mogg und die Rhein-Zeitung mit eingeschaltet hatten, wurde bei einem erneuten Ortstermin zwischen Bauleitung und Kevag eine abgespeckte Einweiserlösung vorgestellt. Der SPD-Ortsverein Ehrenbreitstein wird an einer Optimierung dieses Provisoriums arbeiten.