Gestaltung städtischer Verkehrskreisel

Veröffentlicht am 30.09.2004 in Anträge und Anfragen

Antrag vom: 08.09.2004
SPD
Ratssitzung vom: 30.09.2004

Der Stadtrat möge beschließen:

Der Stadtrat fordert die Verwaltung auf, bei der Gestaltung von städtischen Verkehrskreiseln die Förderung durch Sponsoren in Form von Public Private Partnership anzustreben.
Die Stadtverwaltung erstellt eine Bestandsaufnahme von städtischen Verkehrskreiseln, die bepflanzt und gestaltet werden können. Sie bemüht sich um Sponsoren (Betriebe, Vereine, Verbände, Eigenbetriebe), die die Gestaltung und Pflege übernehmen und als Gegenleistung sich künstlerisch, gärtnerisch auf dem Kreisel darstellen können.

Begründung:
In vielen Städten und Ortschaften in Deutschland und im europäischen Ausland wird mittlerweile die Chance genutzt, Verkehrskreisel so zu gestalten, dass Sie zur Verschönerung des Ortsbildes beitragen und durch ihre Gestaltung auf besonders die Stadt prägende Wirtschaftszweige (z.B. Weinbau) oder touristische Attraktionen hinweisen. Viele Städte greifen auf die Unterstützung von Sponsoren zurück, z. B. in der Nähe ansässige Betriebe oder Verbände, die die Kosten für die Gestaltung und Pflege übernehmen und sich als Gegenleistung auf dem Kreisel kunstvoll präsentieren können. Insbesondere in Zeiten knapper Kassen betrachtet der Stadtrat das als eine sinnvolle Art von Public Privat Partnership.
Ein besonders gutes Beispiel ist das Engagement der Firma Stabilus, den Kreisel in der Nähe des Unternehmens mit einem Kunstwerk zu gestalten.
In Koblenz werden immer mehr Verkehrskreisel gebaut. Sie sind zum Teil in einem unansehnlichen Zustand. Die Zuständigkeiten in der Verwaltung für die Gestaltung von Verkehrskreisel sind derzeit auf mehrere Ämter in der Verwaltung verteilt und insbesondere auch die Philosophien der jeweiligen Ämter im Hinblick auf Gestaltung grundsätzlich und insbesondere im Hinblick auf Sponsoring sind derzeit sehr unterschiedlich.
Der Stadtrat ist der Auffassung, dass es eine deutliche Initiative der Stadtverwaltung im Hinblick auf die Gestaltung der Verkehrskreisel geben muss.