Buga - ein Highlight für Koblenz

Veröffentlicht am 23.08.2007 in Fraktion

Das Podium bei Stadt - Land - Buga

Zu der äußerst erfolgreichen Veranstaltung der SPD-Fraktion erschien in "Blick aktuell" am 18.08.2007 folgender Beitrag:

Die Bundesgartenschau 2011 bietet die Möglichkeit die baulichen Schätze der Geschichte zu gestalten und Koblenz so einen Vorteil im Wettbewerb der Regionen zu verschaffen

Koblenz, Angenehm überrascht von der großen Teilnehmerzahl war Marion Lipinski-Naumann, die Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, bei der Sommerfraktion 2007. Denn das Thema Bundesgartenschau 2011 beschäftigt die Koblenzer. Und so waren so viele Bürger auf die Festung Ehrenbreitstein gekommen, dass der Altstadtexpress zwei Mal seine Runde über das Festungsplateau drehte. Bei dieser Tour informierte der Geschäftsführer der Buga GmbH, Hanspeter Faas, die Mitfahrer über die Pläne. Neben dem Schloss und dem Blumenhof am Rheinufer wird das Festungsplateau einer der Schwerpunkte der Bundesgartenschau 2011 sein. Zwei Sportplätze werden weichen und es wird ein großzügiger Park entstehen, der etliche gärtnerische Themen aufnehmen wird-, unter anderem ein Orchideen-Wäldchen. Durch die Buga werde auch die Entwicklung der Fritsch-Kaserne zu einem Wohnbereich vorangetrieben und das Gelände der Kompostieranlage zu Parkplatzzwecken reduziert, die Anlage arbeite aber auch während der Buga weiter. Auf dem Festungsplateau wird eine Seilbahn-Station eingerichtet. Die andere Station wird am Rheinufer errichtet. Die Pläne einer Zwischenstation auf dem Lützeler Gebiet seien verworfen worden. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion in der Festung teilte Faas weiter mit, dass um die Jahreswende herum, wahrscheinlich die Arbeiten für die Buga beginnen werden. Wichtiger als der Baubeginn sei jedoch, so Faas, eine durchdachte Planung, und da sei man mittendrin. Es gebe jetzt einen Vorentwurf, der das Etatvolumen von 102 Millionen Euro überschreite. Es wurde nunmehr nach Einsparmöglichkeiten gesucht, um wieder auf 102 Millionen zu kommen. Man bewege sich absolut im Zeitplan. Faas betonte, dass von einer Bundesgartenschau starke wirtschaftliche Impulse ausgingen, die noch spürbarer seien als die eines sportlichen Großereignisses. Roger Lewentz, Staatssekretär im Innenministerium, sagte, die Koblenzer könnten sich glücklich schätzen, dass es dem Oberbürgermeister gelungen sei, die Buga nach Koblenz zu holen. Die Buga sei ein Highlight für Koblenz und das ganze Land, und Mainz unterstütze das Ereignis mit rund 50 Millionen Euro. Oberbürgermeister Dr. Eberhard Schulte-Wissermann führte aus, wie wichtig die Zustimmung der Bürger für die Buga sei, die erste überhaupt in Rheinland-Pfalz. Die Buga biete auch die Möglichkeit, die baulichen Schätze der Geschichte zu gestalten und so Koblenz einen Vorteil zu verschaffen im Wettbewerb der
Regionen. Und eine Besonderheit der Koblenzer Buga sei, dass sie nicht vor den Toren der Stadt stattfinde, sondern in die Stadt integriert werde. Rund zwei Millionen Besucher würden erwartet. Marion Lipinski-Naumann sagte, sie spüre die wachsende Begeisterung für die Buga in der Stadt. Es habe keine Alternative zu ihr gegeben. Inge Hoffstadt, Leiterin der Stabsstelle Generaldirektion Kulturelles Erbe, sprach die großen Möglichkeiten an, die der Tourismus im nationalen und internationalen Bereich Koblenzbiete. Besonders die Kultur sei eingroßer Wachstumssektor, und hier setze auch die Buga mit Veranstaltungen einige Ausrufezeichen. In der Diskussionsrunde wurde die Frage nach der Nachhaltigkeit der Buga-Maßnahmen gestellt. Der Oberbürgermeisterführte hierzu aus, die Nachhaltigkeit habe bei der Auftragserteilung an die Planer eine große Rolle gespielt. Als Beispiele für dauerhafte Verbesserungen nannte er den Schlossbereich und das Festungsplateau, Hanspeter Faas sagte, rund die Hälfte der Finanz-mittel von 102 Millionen werde in Maßnahmen gesteckt, von denen die Stadt auch nach 2011 etwas habe. - UKO -